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Anbau nachwachsender Rohstoffe; Beratung und Förderung

Nachwachsende Rohstoffe (Biomasse) sind organische Stoffe biogenen Ursprungs. Es handelt sich meist um land- und forstwirtschaftlich erzeugte Rohstoffe wie Holz, Flachs, Raps, Zuckerstoffe und Stärke aus Rüben, Kartoffeln oder Mais. Weiterhin fallen darunter Stroh, Gülle, Mist, Restholz, Pflanzenbestandteile und Bioabfälle aller Art.

Beschreibung

Nachwachsende Rohstoffe rücken immer stärker in den Blickwinkel von Verbrauchern, Unternehmern und Politik: als klassischer Baustoff, als Ausgangsprodukt für innovative Verbundmaterialien – und vor allem wegen ihrer Bedeutung für die energetische Nutzung. Traditionell werden vor allem Holz, Reste und Abfälle als Biomasse energetisch verwertet. Mehr und mehr werden jedoch auch energiehaltige Pflanzen (Raps, Mais) explizit zum Zweck der Verwendung als Energieträger angebaut. Energiepflanzen sind eine wertvolle und erneuerbare Ressource, die durch die Bewirtschaftung der natürlichen Lebensgrundlagen gewonnen wird. Energiepflanzen sollen nachhaltig und umweltverträglich angebaut sowie sparsam und effizient genutzt werden. Im Zuge der Verarbeitung kann Biomasse in feste (z. B. Holz-Pellets), flüssige (z. B. Biodiesel) oder gasförmige (Biogas) Form gebracht werden.

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe sowie C.A.R.M.E.N. e.V. bieten umfassende Beratungsmöglichkeit. Einzelne Maßnahmen können auch gefördert werden.

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Stand: 19.04.2016

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten