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Biomasseheizwerk; Beantragung einer Förderung - BayernPortal

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Biomasseheizwerk; Beantragung einer Förderung

Das Förderprogramm BioKlima fördert Investitionen in neue umweltschonende Biomasseheizwerke.

Beschreibung

Zweck

Durch die Errichtung von Biomasseheizwerken soll ein Beitrag zur Umsetzung des Bayerischen Energieprogramms und zum Klimaschutz geleistet werden. Mit den geförderten Projekten sollen jährlich bis zu 5.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert Investitionen in neue, umweltschonende Biomasseheizwerke mit einer Nennwärmeleistung von mindestens 60 Kilowatt zur effizienten energetischen Nutzung fester Biomasse nach Maßgabe der unten genannten Richtlinien.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, Personengesellschaften und kirchliche Einrichtungen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern), die die Investition tätigen.

Zuwendungsfähige Kosten

Zuwendungsfähige Kosten für Errichtung eines Biomasseheizwerkes:

  • Zuwendungsfähig sind die Investitionsmehrkosten gegenüber einer Anlage, die mit fossilen Energien betrieben wird.  
  • Diese können im Einzelnen die Kosten für folgende Maßnahmen sein:
    • Biomassespezifische Anlagenteile (biomassespezifische Mehrkosten für Biomassekessel, Filteranlage, Wärmespeicher, Abgaswärmetauscher etc.)
    • Hydraulik (biomassespezifische Mehrkosten)
    • bauliche Anlagen und Erschließung (biomassespezifische Mehrkosten)
    • Planungskosten(anteilig für biomassespezifische Mehrkosten)

Art und Höhe

  • Grundförderung Biomasseheizwerk: Die Zuwendung beträgt zwischen 30 Prozent und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (Investitionsmehrkosten Biomasseheizwerk gegenüber einer leistungsgleichen Wärmeerzeugungsanlage, die mit fossilen Energien betrieben wird.) Die Zuwendung erfolgt als Zuschuss in Form der Anteilfinanzierung.
  • Biomasseheizsysteme mit Abgaswärmetauscher (Economiser) oder Abgaskondensationsanlage erhalten zusätzlich zur Grundförderung eine Förderung in Höhe von 5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Biomasseheizsysteme mit Nutzung von neuinstallierter solarer Wärme erhalten ab einer solaren Deckung von 10 Prozent bzw. 20 Prozent zusätzlich zur Grundförderung eine Förderung in Höhe von 5 Prozent bzw. 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Voraussetzungen

Wesentliche Zuwendungsvoraussetzungen:

  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.
  • Ein Wärmespeicher ("Pufferspeicher") mit einem Mindestspeichervolumen von 30 l/kW Nennwärmeleistung ist grundsätzlich zu installieren.
  • Der Jahres-Energiebedarf und der Anteil an der Jahreswärmeerzeugung des/r Biomassekessel(s) muss nachgewiesen werden (Ingenieurbüro, Energieberater).
  • Bei der Antragstellung sind für 100 Prozent des prognostizierten Energieverkaufs (bezogen auf den im Rahmen dieses Projekts beabsichtigten Endausbau) Wärmeabnahme(vor)verträge vorzulegen.
  • Die geförderte Anlage muss innerhalb Bayerns errichtet werden und muss an dem im Antrag benannten Standort mindestens acht Jahre nach der Inbetriebnahme zweckentsprechend betrieben werden (Zweckbindung).

Weitere Fördervoraussetzungen und zu erwartende Auflagen sind dem Merkblatt BioKlima zu entnehmen (siehe "Weiterführende Links").

Verfahrensablauf

  • Vor Antragstellung ist grundsätzlich eine Projektbesprechung mit dem Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) erforderlich.
  • Die Antragsunterlagen können im Internet heruntergeladen werden (siehe “Weiterführende Links“).
  • Die Anträge sind beim TFZ einzureichen, das auch zuständig für die Bewilligung ist.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.

Fristen

keine

Bearbeitungsdauer

Nach Vorlage eines vollständigen Förderantrags ist mit einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von vier bis sechs Wochen bis zur Bewilligung zu rechnen.

Erforderliche Unterlagen

  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Kurzbeschreibung des Projekts
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Energiebedarfskalkulation
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Jahresdauerlinie
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Kostenplan
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Finanzierungsnachweise
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Angaben zur Kostenstruktur und Wirtschaftlichkeit
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Wärmeliefer(vor)verträge
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Bauplan/Lageplan
  • Erforderliche Unterlage, bayernweit: Dokumentation Angebotsvergleich

Kosten

keine

Rechtsgrundlagen

Rechtsbehelf

Verwaltungsgerichtsprozess; Informationen

Verwaltungsrechtliche Klage

Stand: 25.06.2021

Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Für Sie zuständig

Für die Kontaktdaten der zuständigen Stelle und ggf. lokal gültige Informationen wählen Sie bei "Vor Ort" einen Ort aus.

 
 

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